Herr Oberbürgermeister, meine Damen und Herren,
die Verwaltung hat auf die Anfrage der FDP ja bereits die auch aus unserer Sicht entscheidenden und richtigen Argumente vorgetragen und die Notwendigkeit der Klimaagentur für Duisburg unterstrichen, wenn wir alle auch nur annähernd die in Bund und Land diskutierten Vorgaben zum Klimaschutz erreichen wollen.
So kann ich mich hier auf den Punkt beschränken, den wir Grüne als ehrabschneidend empfinden und den ich deshalb hier noch einmal ausdrücklich zurückweisen möchte.
Es entbehrt nicht einer gewissen Dreistigkeit, wenn die FDP die Verwaltung fragt, ob der grüne Fraktionsgeschäftsführer als Geschäftsführer der Klimaagentur ‚ausgehandelt‘ sei, wohl wissend - denn es steht ausdrücklich in der allen vorliegenden Beschlussvorlage - dass die Verwaltung lediglich mit dem Stadtdirektor und Umweltdezernenten als ehrenamtlichem Geschäftsführer vertreten sein wird. Aber so hat die FDP ein Gerücht in die Welt gesetzt und nebenbei noch die Grünen diffamiert. Wir haben demgegenüber stets deutlich gemacht - und das konnte man ja auch in der Presse nachlesen, dass wir für eine transparente und inhaltlich nachvollziehbare Personalpolitik stehen, d.h. wir wollen, dass es auf die Qualitäten der sich bewerbenden Personen für die zu besetzenden Stellen ankommt. Wir wollen eben nicht ‚ausgehandelte‘ Personen, wir wollen nicht hinter verschlossenen Türen ‚mauscheln‘, sondern wir werden auch zukünftig, wenn der Rat der Stadt darauf Einfluss hat, nach sachlichen und fachlichen Gesichtspunkten Personal aussuchen.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!