Duisburg, 16.7.2009 - Den entschiedenen Einstieg der Stadtwerke Duisburg in die regenerativen Energien hat der Umweltausschuss beschlossen. Wenn 2012 eins der beiden Heizkraftwerke der Stadtwerke seine Lebensdauer erreicht hat, dann muss neu investiert werden. Und zwar entsprechend dem gemeinsamen Antrag von B90/Die Grünen und CDU in innovative regenerative Energien, 400 Mio. Euro für 140 Megawatt, so soll es sein.
Prof. Dr. Dieter Kantel, Fraktionssprecher und Vorsitzender des Umweltausschusses spricht euphorisch von der energiepolitischen Wende in Duisburg, von einer Revolution in der Energiepolitik und der kommunalen Antwort auf den globalen Klimawandel. Umweltdezernent Dr. Peter Greulich weiß, dass da viel Arbeit, Überzeugungsarbeit und Kommunikation in Netzwerken ansteht, die von einer einzurichtenden KlimaAgentur Duisburg befördert und geleistet werden muss.
Guido Halbig, Dipl.-Meteorologe und Leiter des Deutschen Wetterdienstes, Niederlassung Essen, informierte den Umweltausschuss über die Beobachtungen des Deutschen Wetterdienstes zum Klimawandel. Der Klimawandel kommt und da müssen auch die Kommunen entsprechend reagieren.